Zwischen Deutschland und der Ukraine

Dossier: Interkulturelle Kommunikation

In der Metropolregion leben Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Es gibt jene, die hier geboren sind und deren Eltern aus Asien oder Afrika stammen, und jene, die vor vielen Jahren oder auch erst kürzlich aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen sind. Alle leben auf eine besondere Weise ihre kulturelle Identität. Was Menschen darunter verstehen und welches kulturelle Selbstverständnis sie haben, haben Studierende des Studiengangs Technikjournalismus im Modul „Interkulturelle Kommunikation“ erfragt. Lesen Sie hier die Interviews und Portraits.

Interkulturelle Kommunikation I

Frankreich, meine zweite Heimat

Ein fester Ort, ein bestimmtes Geräusch oder ein gemeinsamer Dialekt - der Begriff Heimat hat für jeden eine andere Bedeutung. Sandra Wittl ist Halbfranzösin. Nach dem Studium in Clermont-Ferrand ist sie zurück nach München gezogen. Für sie ist Heimat gleichbedeutend mit Familie. Weiterlesen

Griechisches Temperament

Als ich Maria Peloponisiou für das Interview am Nürnberger Weihnachtsmarkt treffe, kommt sie mir freudestrahlend entgegen und umarmt mich herzlich. Die Kälte macht der Südländerin nichts aus, denn der Winter ist ihre liebste Jahreszeit. Weiterlesen

Kyrgyzstan, Kirgistan oder Kirgisistan?

Jewgenia Rücker, geborene Stasiok, ist 26 Jahre alt und studiert Agrarwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Sie wurde 1991 in Prschewalsk (heute Karakol) am Issyk Kul See in Kirgistan geboren. Das Land liegt zwischen Kasachstan, China, Tadschikistan und Usbekistan. Weiterlesen

Interkulturelle Kommunikation II

„Deutschland bedeutet High Quality“

Wer als Deutscher an Mexiko denkt, denkt womöglich an Tacos und Sombreros. Wie das Land wirklich ist, weiß Mónica Prenzel. Sie ist in Veracruz aufgewachsen und 2002 nach Deutschland gekommen. Zusammen mit ihrem deutschen Mann und zwei Söhnen wohnt sie in Heroldsbach. Weiterlesen

Akzeptanz und Lächeln sind das A und O

Die Liebe brachte sie dazu, den langen Flug von Indonesien nach Deutschland auf sich zu nehmen. Es war kurz nach Neujahr, als sie auf Reisen in Vietnam ihren deutschen Freund kennenlernte. Zusammen sahen sie Hanoi und Hoi-An. Einige Monate später ließ die 35-Jährige sich auf das Abenteuer Deutschland ein. Weiterlesen

Cristina aus Cádiz

Jedes Jahr zieht es Tausende von Studierenden aus aller Welt in fremde Länder. Sei es für ein Auslandssemester oder für ein Auslandspraktikum. Menschen, Kultur, Sprache, Lebensstil und Essen sind dabei die Hauptgründe. Jeder Einzelne dieser Studierenden möchte eine unvergessliche Zeit voller Abenteuer erleben. Weiterlesen

Eine Reise gen Westen

Geboren 1963 in Chabarowsk in der Sowjetunion, verschlug es Irina Plischuk im Laufe der Jahre ins heutige Turkmenistan, danach in die Ukraine und schließlich nach Deutschland. Der Antisemitismus der eigentlich atheistisch-kommunistischen Sowjetunion ließ sie schließlich ihre Heimat verlassen. Weiterlesen

Einfach anders

„Ich mache einfach alles anders herum“, sagt die junge Frau mit einem verschmitzten Grinsen auf ihren Lippen. Sie trägt eine Brille mit kreisrunden Gläsern und ein weites schwarz-grün gemustertes schulterfreies Kleid. Die Spitzen ihrer kurzen schwarzen Haare sind blond gefärbt. Weiterlesen

la famiglia è la patria del cuore

So oft es geht fährt Sandra Strunz nach Italien. Genauer genommen nach Verona. Dort leben ihre Mutter und ihre beiden Schwestern. Ihr Vater ist vor einem Jahr verstorben. Sandra lächelt: „Ich bin der totale Familienmensch." Weiterlesen

Suomi – typisch finnisch

Gänsehaut breitet sich auf dem Teil der Arme aus, der nicht von dem blau-weißen Trikot bedeckt ist. Die blonden Härchen stellen sich auf. Die Spannung steht ihr ins Gesicht geschrieben. „No V**** te se!“, was so viel heißt wie: „Verflucht noch eins, mach' ihn rein!“. Ihre Stimme überschlägt sich schon fast. „Wenn ich die Top Five meiner Prioritäten im Leben aufzählen müsste, wäre Eishockey auf jeden Fall mit dabei!“, gibt sie grinsend zu. Weiterlesen

Zwischen Deutschland und der Ukraine

Sascha Koschelev ist mit sieben Jahren von der Ukraine nach Deutschland ausgewandert. Am Anfang gestrandet in der Übergangsklasse musste er die deutsche Sprache in einer Klasse voller Immigranten lernen. Trotz der Umstände schaffte er den Übergang aufs Gymnasium und studiert heute an der FAU. Weiterlesen