Daedalic Entertainment im Interview zu „Goodbye Deponia“ und „Memoria“

Daedalic Entertainment im Interview zu „Goodbye Deponia“ und „Memoria“

Auf der Gamescom 2013 trafen wir zwei Entwickler des Spieleentwicklers Daedalic Entertainment. Creative Director Jan Müller-Michaelis und Game Designer Kevin Mentz sprachen mit uns über die zwei kommenden Titel „Goodbye Deponia“ und „Memoria“         Point and Click…

Auf der Gamescom 2013 trafen wir zwei Entwickler des Spieleentwicklers Daedalic Entertainment. Creative Director Jan Müller-Michaelis und Game Designer Kevin Mentz sprachen mit uns über die zwei kommenden Titel „Goodbye Deponia“ und „Memoria“

 

 

 

 

Point and Click Adventures ,Rätselspiele, die durch Sammeln und Kombinieren von Gegenständen sowie das Führen von Dialogen zu lösen sind, galten seit Ende der 90er weitgehend als ausgestorben. Schnellere Spielprinzipien, ermöglicht durch fortschrittliche technische Neuerungen, drängten die Denkspiele vom Markt. Titel wie „Maniac Mansion“, „Simon The Sorcerer“ und „Monkey Island“, die durch einfallsreiche Dialoge und kuriose Charaktere bestachen verschwanden jedoch nie aus dem Gedächtnis der Spieler Kein Wunder also, dass das totgesagte Genre zu Beginn des neuen Jahrtausends eine Wiederbelebung erfuhr. Seit 2008 leistet das Deutsche Unternehmen Daedalic Entertainment einen großen Beitrag zur Renaissance der Rätselspiele.

Das Hamburger Unternehmen machte als Entwickler des Adventures „Edna bricht aus“ erstmals auf sich aufmerksam. Mit humorvollen Dialogen, zahlreichen Anspielungen auf klassische Spiele, starken Storys und liebenswerten Charakteren begeistern die Spiele von Daedalic nicht nur Fans der klassischen Point and Clicks.

Weitere Titel des Unternehmens gewannen eine Reihe von Auszeichnungen, darunter auch Spiel des Jahres 2011 für „A New Beginning“, und wurden sowohl von der Fachpresse als auch der Spielergemeinde mit Begeisterung aufgenommen. Im Interview sprachen wir über zwei Top Titel aus dem Hause Daedalic, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

„Goodbye Deponia“ ist der Nachfolger des, mit dem Deutschen Computerspielpreis als „Bestes Deutsches Spiel 2013“ ausgezeichneten, Spiels „Chaos auf Deponia“. Das Finale der Deponia Trilogie führt den Spieler wieder, in der Rolle von Rufus, auf den Schrottplaneten Deponia. Um die Vernichtung seiner Heimat aufzuhalten werden Rufus und die Elysianerin Goal erneut mit Rückschlägen konfrontiert. Der quirlige Egomane beschließt daraufhin sich dreizuteilen, um sein Ziel endlich zu erreichen. Das gewohnt kuriose Setting und die vor Wortwitz strotzenden Dialoge kulminieren schließlich in einer rasanten Verwechslungskomödie. Creative Director Jan Müller-Michaelis, alias Poki, erzählte uns von den neuen Spielelementen und einem ganz besonderen Gaststar.

Das Schwarze Auge (DAS) ist das wohl bekannteste deutsche Pen-&-Paper-Rollenspiel. Schon 2012 veröffentlichte Daedalic Entertainment einen Point and Click Ableger des, im Fantasykontinent Aventurien angesiedelten, Rollenspiels. Das kommende Memoria baut auf den Ereignissen des Vorgängers „Satinavs Ketten“ auf, und erzählt die Geschichte von Geron, der seiner, in einen Vogel verwandelte Freundin Nuri helfen will. Dabei schlüpfen Spieler sowohl in die Rolle von Geron, als auch in die von Prinzessin Fadja. Beide Hauptcharaktere leben zwar in unterschiedlichen Epochen, ihr Schicksal ist jedoch fest miteinander verbunden. Kevin Mentz, Lead Game Designer erzählt uns im Interview von seinem ersten eigenen Projekt und geht dabei auf das Setting des Spiels und den Zusammenhang zum Rollenspielvater DSA ein.

Point and Click Freunde können Memoria ab 30.August 2013 im Handel erhalten. Die Rettung Deponias ist für Oktober 2013 angesetzt.

Oliver Nitzsche

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