Drei Minuten Dunkelheit

Freitag, 20. März 2015: Ein seltenes Ereignis tritt heute ein: Über Deutschland wird die Sonne für wenige Minuten zum Teil vom Mond verdeckt. Weiter nördlich am Polarkreis ist sogar eine totale Sonnenfinsternis möglich. Auch in Bayern werden sich viele Köpfe…

Freitag, 20. März 2015:

Ein seltenes Ereignis tritt heute ein: Über Deutschland wird die Sonne für wenige Minuten zum Teil vom Mond verdeckt. Weiter nördlich am Polarkreis ist sogar eine totale Sonnenfinsternis möglich. Auch in Bayern werden sich viele Köpfe in Richtung Himmel strecken. Das Naturschauspiel wird im Raum Nürnberg zwischen halb zehn und kurz vor zwölf zu beobachten sein – am besten zu sehen von Aussichtspunkten wie der Burg. Die Redaktion der Querschrift wird live den Ablauf des Spektakels aus der Hochschule mit Beiträgen und  Bildern dokumentieren. Denn Vielen bleibt wohl der direkte Blickkontakt zur Sonne verwährt, die Sofi-Spezialbrillen waren im Nürnberger Raum schon viele Tage zuvor beinahe restlos ausverkauft.

Freitag, 20. März 2015, 9:30:

Der Aufbau des Spezialteleskops zur Beobachtung der Sonnenfinsternis steht. Thomas Lauterbach und sein Astronomie-Team warten gespannt auf das kommende Naturschauspiel. Der Countdown läuft.

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Thomas Lauterbach bereitet sich vor

Freitag, 20. März 2015, 9:44:

Der erste Studentenauflauf beobachtet durch das Teleskop und deren Sofi-Brillen den Beginn des Verdunklungsprozesses. Thomas Lauterbach begrüßt die rege Anteilnahme der Sofi-Begeisterten. Das Wetter spielt auch mit, perfekte Sicht ohne Wolken. Währendessen schiebt sich der Mond immer weiter zwischen Erde und Sonne.

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Der erste Mondschatten

Freitag, 20. März 2015, 10:10

Trotz dem Ende der Pause finden sich immer mehr Studenten auf dem Platz vor der Mensa zusammen, um das Ereignis auch mit eigenen Augen zu sehen. Viele hoffen auch auf einen Blick durchs Teleskop, hier aber ist Geduld gefragt, denn die Schlange wird länger und länger.

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Die Hobbyastronomen

Freitag, 20. März 2015, 10:20

Der Mond bahnt sich unaufhaltsam seinen Weg zwischen Sonne und Erde. Er wirft langsam seinen Schatten über die Hobbyastronomen.

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Der Mond vor der Sonne

Freitag, 20. März 2015, 10:30

Das Naturschauspiel nähert sich der Zielgeraden. Viele Köpfe neigen sich zum Himmel, wie auch in ganz Deutschland. Langsam wird es dunkel und erste Studenten reden über einen gefühlten Temperaturabfall.

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Der Versuch diesen seltenen Moment festzuhalten.

Freitag, 20. März 2015, 10:38

Die maximale Verdunklung in Nürnberg ist nun erreicht. 3 Minuten Dunkelheit, wie sie erst wieder in 66 Jahren in Deutschland zu sehen sein wird, begeistert die Studenten und Professoren. Eine Traube von Menschen starrt vor der Mensa gebannt in den Himmel.

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Das Maximum ist erreicht

Freitag, 20. März 2015, 10:58

Jetzt warten alle darauf, dass der Mond an der Sonne vorbeizieht und sie wieder ihre volle Kraft entfaltet. Einige haben sich zwischenzeitlich wärmer angezogen. Die Menschentraube reißt jedoch nicht ab. Manch einer beginnt nun auch seine Sofi-Brille herumzureichen, damit auch andere etwas vom Spektakel haben. Wir beobachten viele Studenten die kuriose Alternativen statt der vorgeschriebenen Brille nutzen.

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Schweißermaske als Schutz

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Auch die Rettungsdecke muss herhalten

 

Freitag, 20. März 2015, 11:08

Langsam verstreut sich die Menschenmasse, aber die wenigen Geblieben stehen immernoch am Teleskop an, um einen Blick auf die letzten Momente der Sonnenfinsternis zu erhaschen.

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Die Enthusiasten stehen am Teleskop an

Freitag, 20. März 2015, 11:25

Die Sonnenfinsternis neigt sich ihrem Ende, der Mond macht wieder platz für die Sonne. Dieses Ereignis wird noch einigen lange im Gedächtnis bleiben.

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Der letzte Augenblick

Freitag, 20. März 2015, 11:30

Im Namen der Querschriftredaktion verabschieden sich Tina Dereser, Uwe Mächtel, Khang Hoang und Jonas Zade. Ihnen noch einen schönen Freitag und ein sonniges Wochenende.

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