Das regionale Online-Magazin des Studiengangs Technikjournalismus der TH-Nürnberg. Studenten bloggen über wissenschaftliche und hochschulrelevante Themen.

How to survive @ Ohm

Glosse         Liebe Ersties, da wir aus den höheren Semestern schon einiges an der Ohm-Hochschule durchgemacht haben, fühlen wir uns verpflichtet, euch das Leben zu erleichtern. In den nächsten Zeilen machen wir euch mit überlebenswichtigen Tipps vertraut. Studiculous.90489 proudly presents:…

Glosse       sprechblase


 

Liebe Ersties,

da wir aus den höheren Semestern schon einiges an der Ohm-Hochschule durchgemacht haben, fühlen wir uns verpflichtet, euch das Leben zu erleichtern. In den nächsten Zeilen machen wir euch mit überlebenswichtigen Tipps vertraut.

Studiculous.90489 proudly presents:

How to survive @ Ohm

Problem Nummer 1: die Rohfassung des Stundenplanes

Nur keine Angst, es gibt immer einen Streber, der den Stundenplan entwirrt und perfektioniert hat. Ihr müsst ihn nur finden.

Merkmale: Seriös wirkende Personen mit Aktentasche, Brille und personalisiertem Kaffeebecher.

Problem Nummer 2: die Ohm-Card

2.1 Das Foto

Na? Auch das drei Jahre alte Partybild in VirtuOhm hochgeladen, weil es hieß, man brauche ein Foto, um die Bewerbung abzuschließen? Tja, dieses gelungene und in der Eile hochgeladene Bild verfolgt euch nun eure komplette Studienzeit auf eurem Studentenausweis. Aber macht euch nix draus, so geht es jedem Zweiten und ihr müsst die Karte auch nicht dem Hübschen aus der dritten Reihe zeigen.

2.2 Aufladen

Fünf Euro ist der gängige Betrag, den der Otto-Normal-Student auflädt. Blöd ist, wenn du nur große Scheine dabei hast. Na klar brauchst du das Geld irgendwann, aber wir wissen, wie gut es sich im Geldbeutel und nicht auf der Ohm-Card anfühlt. Dumm nur, dass es meist an der Kasse dann nicht reicht und man nachladen muss, obwohl sich hinter einem eine Gruppe hungriger Mitstudenten mit grimmigen Gesichtern befindet.

2.3 Validieren

Ok, validieren klingt erst mal ziemlich komisch, aber hierfür gibt es nette Automaten an der Ohm. Also, wenn ihr es ins nächste Semester geschafft habt (wir sind mal zuversichtlich ;)) müsst ihr nur die Karte in den Automaten schieben (bitte beachtet das richtige Einführen, da können schnell Fehler passieren!!) und schwupps, die Ohm-Card wird mit den neuen Semesterdaten bedruckt.

Problem Nummer 3: back to the roots.

Falls ihr gedacht habt, es hat ein Ende mit ätzenden Hausaufgaben, Übungsblättern und Dingen, die ihr vorbereiten sollt (ist ja nicht so, als müssten manche arbeiten und hätten unendlich Zeit zur Verfügung…) habt ihr euch leider geschnitten. Die Hochschule nimmt den Begriff Schule noch ernst. Sehr ernst. Also seid brav und lest am besten stündlich eure Emails. Ihr könntet wichtige Arbeitsaufträge und Lektüre verpassen.

Problem Nummer 4: ältere Semester

Habt ihr euch schon gefragt, wer die ungepflegten Menschen sind, die immer vor der Mensa und der Bibliothek rumgammeln? Meine Damen und Herren, wir präsentieren euch eure Zukunft. Jogginghose ist einfach bequemer und Bier schmeckt besser als Wasser. Also wundert euch nicht, wenn alle so rumlaufen, das sind die alten Hasen. Stellt euch trotzdem gut mit ihnen, sie haben vielleicht noch Zusammenfassungen oder alte Prüfungen, die euch den Po (A****… aber wir bleiben politisch korrekt) retten könnten.

Problem Nummer 5: WLAN

Das Ohm WLAN ist eigentlich recht gut. Man kann sein Smartphone updaten, Apps laden und sogar zocken. Jedoch nur bis zum dritten Stock. Dann kann man froh sein, wenn man überhaupt noch eine Verbindung hat. Am besten immer ins Eduroam, das Ohmnet ist ein bisschen schwach auf der Brust.

Merke: Downloads bis zum zweiten Stock, Nachrichten lesen ab dem dritten.

Problem Nummer 6: Aufzug im KA Gebäude

Anfangs mag die nette Stimme im Aufzug noch lustig sein. Doch hütet euch! Irgendwann wird sie euch bis in eure Träume verfolgen.

Unser Tipp: Take the stairs!

Problem Nummer 7: Steckdosen

Steckdosen sind an der Ohm rar gesät. Da jeder ein Smartphone, einen Laptop oder ein Tablet besitzt und unter den Stunden ständig daran rumspielt (Verurteilt uns nicht, ihr werdet sehen…) sind die Steckdosen ständig besetzt.

Unser Tipp: Sucht den nächsten Baumarkt auf und kauft eine Steckdosenleiste – so seid ihr ein Teamplayer und habt immer Saft.

Problem Nummer 8: das Wort trivial.

Zunächst mal, trivial bedeutet einfach. Jeder Professor benutzt es mehrmals in der Vorlesung. Euch wird es also zum Hals raushängen. Es heißt immer: Matheaufgaben sind trivial, Validieren ist trivial, Lösungen sind trivial, Berichte sind trivial. Gott ist trivial.

Stimmt, wenn man es so sieht, mit diesen Survival-Tipps ist das Studium wirklich trivial. Nochmal: TRIVIAL.

Unser absoluter Studenten-Geheimtipp:

  • Keine Termine und leicht einen sitzen. (Harald Juhnke)

Viel Spaß im Studium,

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Euer Studiculous.90489 Team

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