Innovation statt Depression

NÜRNBERG – Stephan Krüger hielt, am Montag den 18. November im Rahmen einer Ringvorlesung an der TH Nürnberg einen Vortrag über DESERTEC. Ein Projekt, dass laut DESERTEC , Klimaschutz und Energiesicherheit mit Entwicklungs- und Sicherheitspolitik verbindet.   Die DESERTEC Foundation ist eine…

NÜRNBERG – Stephan Krüger hielt, am Montag den 18. November im Rahmen einer Ringvorlesung an der TH Nürnberg einen Vortrag über DESERTEC. Ein Projekt, dass laut DESERTEC , Klimaschutz und Energiesicherheit mit Entwicklungs- und Sicherheitspolitik verbindet.

 

Die DESERTEC Foundation ist eine 2009 gegründete zivilgesellschaftliche, gemeinnützige Stiftung, hervorgegangen aus einem Netzwerk von Wissenschaftlern, Politikern und Ökonomen.

 

„Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solarenergie setzten. Was für eine Energiequelle…“ mit diesem Zitat von Thomas Alva Edison beginnt Stephan Krüger seinen Vortrag. Die Energiewende, ist laut DESERTEC die Lösung für viele Probleme unserer Erde. „Die Wüsten der Erde empfangen in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht.“ Mit Concentrating-Solar-Power, kurz CSP, soll Strom aus Wüstenregionen gewonnen werden. Sechs Hochspannungs-Gleichstrom-Leitungen, sollen diesen, mit nur drei Prozent Verlust auf 1000 Kilometer, von Kontinent zu Kontinent transportieren. Ein Grundsatz des Projekts „Energie soll da abgeholt werden, wo sie massenhaft vorhanden ist.“

 

Als eine „Win-Win Situation“ wird das gesamte Projekt deklariert. Von dem, in den Wüsten erzeugten Strom, sollen 15% an die Geldgeberländer abgegeben werden, die restlichen 85% verbleiben in den Erzeugerländern.

 

Die Umsetzung des Projekts könnte, laut Krüger, an Lobbyisten und fehlender Unterstützung aus Politik und Wirtschaft scheitern. Zur Realisierung fehlen noch 99 Milliarden Euro. In Deutschland hat die DESERTEC Stiftung keine namhaften Partner mehr, da einige Investoren, darunter Bosch und Siemens, das Projekt verließen.

 

 

 

 


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