QuerCast #8 – Gratwanderung zwischen Information und Sensation

Heute geht es in einer monothematischen Sendung um das Thema Medien und wie sie ihre Aufgabe erfüllen: Medien sehen sich mit der Kritik konfrontiert, sie stürzten sich nur auf populäre Themen oder bauschten kleine Vorfälle zu großen Sensationen auf, wie…

Heute geht es in einer monothematischen Sendung um das Thema Medien und wie sie ihre Aufgabe erfüllen: Medien sehen sich mit der Kritik konfrontiert, sie stürzten sich nur auf populäre Themen oder bauschten kleine Vorfälle zu großen Sensationen auf, wie beispielsweise in den Fällen Kachelmann, Edathy, Wulff oder zuletzt der Absturz der Germanwings-Maschine. Journalisten verhielten sich wie Bluthunde, die sich auf ihre Beute stürzen, ohne sich dabei an ihre moralische Pflicht und Sorgfalt zu halten. Diese Anschuldigungen sind wohl insgesamt berechtigt, aber nur zum Teil tatsächlich von der Presse verursacht, denn der Informationsdurst eines jeden Einzelnen soll gestillt werden. Vor allem die Recherche leidet in Zeiten der Liveberichterstattung mittels des Internets. „Get it first, but first get it right“, eine alte Journalistenweisheit, bedeutet heute eher „Do it fast“, um Beatrice Dernbach, Professorin der Journalistik in Theorie und Praxis an der Technischen Hochschule Nürnberg, zu zitieren. Die alte Frage neu gestellt: Wer ist Schuld am Elend – Produzent oder Rezipient?

HIER GEHT ES ZUM QUERCAST #8

 

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