Wie die Sensorik unsere Lebensqualität verbessert

Sensoren sind aus Technik und Naturwissenschaften bekannt und sie werden seit einiger Zeit auch in den Lebenswissenschaften, zum Beispiel im Bereich Sport und Gesundheit, verwendet. Wir haben uns mit einigen Experten unterhalten, die in Kooperation mit Adidas im Bereich Sportinformatik forschen und entwickeln….

Sensoren sind aus Technik und Naturwissenschaften bekannt und sie werden seit einiger Zeit auch in den Lebenswissenschaften, zum Beispiel im Bereich Sport und Gesundheit, verwendet. Wir haben uns mit einigen Experten unterhalten, die in Kooperation mit Adidas im Bereich Sportinformatik forschen und entwickeln.

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Die Funktionen der App werden vorgestellt und erklärt Bild: Suzana Radic

Verschiedene Produkte werden im Fußball eingesetzt. So können Spieler und Trainier mittels der eingebauten Sensorik Details über Spiel- und Trainingsabläufe aufnehmen. Diese werden mit Hilfe von Computern oder unterwegs mit der Smartphone-App „Train&Run“ ausgewertet. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse können Spieler individuell gefördert und maßgeschneiderte Trainingspläne erstellt werden. Einige dieser Produkte wurden auf der Langen Nacht der Wissenschaften präsentiert. Der Wissenschaftler Matthias Ring erklärt anhand eines Fußballs, wie mit Hilfe des eingebauten Initialsensors nicht nur Beschleunigung und Geschwindigkeit des Balles, sondern auch Kontaktanzahl und Drehbewegung gemessen werden.

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Der mit sensor ausgestattete Schuh wird präsentiert Bild: Suzana Radic

Ein weiteres Produkt, das nicht nur im Fußball, sondern auch beim Joggen angewendet wird, ist der Schuh mit eingebautem Sensor. Dieser misst die gelaufene Kilometeranzahl, den Kalorienverbrauch und die Schnelligkeit. Mit Hilfe dieser Ergebnisse können Leistungs- und Hobbysportler ihre Leistung steigern und verbessern, indem sie ihre Trainingspläne und Workouts optimieren.

Diese Ergebnisse werden auch im medizinischen Bereich angewendet. Ein Unternehmen, das sich unter anderem damit auseinandersetzt, ist Astra IT, das gemeinsam mit der Abteilung Molekulare Neurologie des Universitätsklinikums Erlangen und dem Lehrstuhl Mustererkennung einer sensorbasierte Ganganalyse entwickelt hat. „Deren Sensoren dienen zur Frühdiagnose von neurologischen Erkrankungen, zum Beispiel Parkinson, und zur Überwachung des Therapieverlaufs“, erklärt der Forscher Julius Hannink. Die ermittelten Informationen helfen dem behandelnden Arzt dabei, den Therapieverlauf anzupassen und zu optimieren.

 

 

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